flak

krieg

wer ist freund wer ist feind, warum sterben soviele am friendly fire, und in den nachkriegshandlungen…? techno mit maschinengewehren, der ultimativen erfahrung von krieg naehern und sich ein bisschen wie ein krieger fuehlen, die umsetzung dessen, was nur mehr mittels medialem filter erfahren wird, dem krieg, in dem sich ein stakkato aus muendungsfeuer und bass von minen mit schreien und verlust der orientierung mischen. live 3d projektionen und modulerte klangbilder mischen sich zu einem polyphonen gesamtkunstwerk in welcher der unmittelbaren erfahrung, das grausige faszinosum entrissen wird.

krieg ist maschine, fliessband und system. der klang spiegelt sich im techno wieder, live 3d prjektionen sorgen fuer eine architektonische umfliessung und moegliche aufweichung der bunkerstruktur.

synthese

volksspeisung - brot, panem et circenses, gratisbrot wird an beduerftige verteilt.

konzept titel:
”rette sich wer kann!”

coelestine engels
gruppe +error

Der Mensch hinterlässt oft Spuren,
es kann sich auch um seine Kleidung handeln.

Getragene Kleidung ist mit Erinnerungen behaftet, erzählt Geschichten von
Einzelschicksalen, es haftet womöglich noch der Geruch einer tragischen Liebe,
eines erbitterten Kampfes, oder einfach eines Frühstücks an ihnen.
Hier windet sich ein Wurm von Erinnerungen durch einen Raum voller
Erinnerungen.

Die Kleider der Vergangenheit bilden eine Kette in der sie ihre früheren
Besitzer, egal ob diese bereits tot oder nur modebewusst sind, repräsentieren.
Es gibt keine zeitliche Trennung und keine Hierachie,
jede/r ist Teil des grossen Fluchtplanes.

Eines Planes zur Flucht, der aus einer Welt mit Kriegen und totalitären Systemen
in eine bessere Welt da draussen führen soll

Umsetzung:
Gesammelte Altkleider bilden eine durch zusammenknoten entstehende Kette
welche sich aus Bergen in einzelnen Räumen im Flakturm bis zu einem
Plateau und schliesslich die Wand entlang bis hinunter zum Parkboden hin zieht.

http://pluserror.org
http://underror.org

absolut bombenfest

wodka statt opium fuers volk

maedchenterror

happy hour im leitturm bauart 2
wir bunkern uns ein

Installation im Flakturm Arenbergpark
Idee ist es, in einem Raum des Turms eine Art Lounge einzurichten mit rosa Plueschsofas und Sesseln,
einer Bar en miniature mit schwarzem Wodka, grossen Projektionen, Musik und zwei Taenzerinnen.
Projeziert wird eine Endlosschleife mit Bildern ausgesprochen liebreizender und angenehm anzusehender Maedchen,

rythmisch gespickt mit Einzelbildern von Krieg, Terror und Krankheit. Ebenso wird die “easy-listening”-Beschallung

durchbrochen von einzelnen, kurzen Stoerungen.
An den Waenden und ueber den Taenzerinnen tropft langsam schwarze Farbe herab.
Absicht ist die Konditionierung des Besuchers, nach einer Weile die haesslichen, stoerenden Elemente nicht mehr

wahrzunehmen und sogar ebenso als angenehm zu empfinden.

A Erlebnis der langsamen Konditionierung durch das Schoene und der unweigerlichen Abwendung vom Haesslichen, bzw.

auch das Brutale nach einiger Zeit in Ordnung zu finden.

B Darstellung der “eingebunkerten” Szene, die sich selbst in den schmutzigen,
feuchten Raeumen eines Flakturms als cool, nice und relaxed wahrnimmt.
Ein Bild unserer unserer Verhaeltnisse: die eingeschanzte Gesellschaft, die sich der eingekuschelt plueschigen

Entspannung im Bunker hingibt und hinter drei Meter dicken Waenden sich ein vermeintlich schoenes Leben anbieten

laesst.

Betaeubung durch Schoenheit: maedchenterror.