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Getragene Kleidung ist mit Erinnerungen behaftet, erzählt Geschichten von
Einzelschicksalen, es haftet womöglich noch der Geruch einer tragischen Liebe,
eines erbitterten Kampfes, oder einfach eines Frühstücks an ihnen.
Hier windet sich ein Wurm von Erinnerungen durch einen Raum voller
Erinnerungen.
Die Kleider der Vergangenheit bilden eine Kette in der sie ihre früheren
Besitzer, egal ob diese bereits tot oder nur modebewusst sind, repräsentieren.
Es gibt keine zeitliche Trennung und keine Hierachie,
jede/r ist Teil des grossen Fluchtplanes.
Eines Planes zur Flucht, der aus einer Welt mit Kriegen und totalitären Systemen
in eine bessere Welt da draussen führen soll
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“brothesen”
ÖVB - so fourth reich
die organisation: oesterreichisches volks brot
verteilt in ihrer ersten volksspeisung - brot.
denn jede/r von uns ist beduerftig,
wenn es darum geht so fourth reich zu werden,
panem et circenses, gratisbrot wird verteilt.
vor dem eingang des flakturms mit der aufschrift “NUR WE(H)RMACHT”,
sind reminiszenzen zu einem potemkinschen staat offensichtlich,
jede/r war dabei…
“Wes’ Brot ich ess’, des’ Lied ich sing’” - Die Ernährung im KZ
Es gab offizielle Speisezettel, wo die Zutaten
wie auch die Kalorienanzahl aufgelistet wurden,
doch diese wurden nie eingehalten.
Z. B. Ein Schwerarbeiter müsste 2150 Kalorien erhalten,
er bekam aber nur etwa 1700 Kalorien oder weniger.
Die Nahrung
Morgens ½ l ungesüßter Kaffeeersatz oder Tee
Mittags ¾ l geschmacklose Suppe aus Kartoffeln der Kartoffelschalen,
Kohlrüben und andere Zutaten
(350 bis 400 Kalorien, das entspricht z.B. ca.
100g Schinkenwurst)
Abends - Etwa 300g Brot mit etwaiger Zugabe wie
z.B. 25g Wurst oder 25g Margarine, einem
Esslöffel Marmelade oder Käse
- Die abends ausgegebene Brotration war auch
als Teil des nächsten
Frühstücks gedacht.
- Der Kalorienwert eines Abendessen betrug ca.
900 bis 1000 Kalorien.
Schwerarbeiter bekamen in der Regel eine
“,1] ); //–>besondere “Schwerarbeiterzulage”
(Brot, Margarine, Wurst).
Oft waren die Lebensmittel bereits alt oder verdorben.
Häftlinge waren meist nach wenigen Wochen völlig erschöpft.
Für die Essensausgabe war meist nur ein Funktionshäftling verantwortlich,
dies bedeutete, dass die letzten meist gar nichts mehr bekamen.
Wer mit dem Funktionshäftling oder SS-Angehörigen arrangiert war,
wurde meist bevorzugt.
Die Stadt Wien wirft pro Tag soviel Brot weg, wie die Stadt Graz konsumiert
deswegen wollen wir eine Umverteilung vornehmen, da auch heute viele
Leute hungrig sind,
auch um die Kunst als Wiedergutmachungsaktion zu nutzen, und den NS
Staat ad Absurdum zu fuehren.
Brot statt Böller - Brot und Spiele, dazu wollen wir mit dem brot
kunst erschaffen,
indem wir es als symbol dessen benutzen, was der NS staat abseits
dessen was “kraft durch freude” und “arbeit macht frei” bedeutete,
naemlich den imperialismus, dessen klassisches antlitz im alten rom
seine entsprechung bei brot und spielen (panem et cirvenses)
seine entsprechung fand, ein system, welches auch heute noch
funktoniert, wie wir bei jeder fussball wm feststellen koennen und
muessen.
Mit dem brot, welches gratis an hungrige verteilt wird werden auch
symbole transportiert,
nicht zuletzt auch die kirche bricht gerne das brot unter den glaeubigen,
und auch die bewohner des flakturmes, die tauben und ratten,
die seit jahrzehnten dfuer sorgen, dass dieses mahnmal dereinst
auch seine schuldigkeit getan haben wird und wieder staub ist,
sind abhaengig vom brot derer die es nicht mehr essen und verteilen.
st. marx
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